Preispolitik: Differenzierung oder Verdrängung?

Begonnen von Filmgärtner, 06.06.22, 21:35

ᐊ vorheriges - nächstes ᐅ

Filmgärtner

Die vor zwei Jahren gestartete Preis-Kaskade von CinemaxX wurde bereits von ihrem einstigen Gründer verworfen:

https://beta.blickpunktfilm.de/details/438353

Zu fragen ist aber, ob stark reduzierte Preise durchaus eine Kundenbindung in Segmenten realisieren, wo bereits keine kritische Masse mehr zu erhoffen war:
Bei Einkommensschwachen, Kindern, Senioren, im Rahmen von verbrauchten Klassikerreprisen, aber auch als Vehikel einer möglichen "Prolongationsverlängerung" bis hinein in die Zeitzone ab dem 6. Monat zeitgleich zur Verwertung auf Home Cinema-Medien zwecks Konsolidierung von neuzeitlichen Klassikern.

Zu hören ist aber auch von einer neuen Preisoffensive beim Multiplexen mit angeblich nun Ticketpreisen von 2,99 €.
Möglicherweise nur ein Gerücht, möglicherweise aber auch die Überschreitung einer Grenze auf ein Gebiet, auf dem Kultur- und Theaterstätten dem Wertverfall anheimgegeben werden?

Filmgärtner

Hollywood hofft auf Wiederbelebung der Filmtheater. Handeln tut es aber nicht. Für das eigene Schicksal sind die Filmtheater wie üblich selber verantwortlich, ebenso wohl auch, von Hollywood-Verbänden immer kürzere Auswertungsfenster oktroyiert zu bekommen?
Begleitet werden solche Fachartikel noch von der immer selben Laier, das Publikum verlange auch günstigere Preise, der Kinobesuch sei zu teuer.

Die Diskussion bewegt sich also seit 50 Jahren im Kreise.

https://www.deseret.com/entertainment/2025/03/07/americans-give-hope-to-movie-theaters/?fbclid=IwY2xjawI7y41leHRuA2FlbQIxMQABHSMRhBfQRFveBpr_hx7kfvURZdcATWzSXqvlkdlSp5YnmW60j6zzktXs4Q_aem_hmj_3gOfzHfuUuy_0GVBsg