Berlinale schrumpft

Begonnen von DCI sr., 12.07.23, 23:37

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DCI sr.

12.07.23, 23:37 Letzte Bearbeitung: 13.07.23, 17:52 von DCI sr.
Offenbar auf Geheiß der angeblich so filmbegeisterten Claudia Roth (BKM), treffen die Berlinale drastische Sparmaßnahmen. Ca. 200 Filme dürfen noch gezeigt werden, und fast ein Drittel zum Vorjahr entfallen.
Die "Sektionen Berlinale series" und "Perspektiven deutscher Film" entfallen gänzlich.
Unter Berlinale-Leiter Kosslick war die Anzahl 2019 gezeigten Filme zuletzt auf 400 gestiegen.
Auch das Leitungsduo selber soll seine Verträge nicht verlängern.

Dabei sind auch die Besucherzahlen der Berlinale seit den 1950er Jahren beständig und dramatisch gestiegen und könnten Vielfalt und Aufwand ohne weiteres auffangen, sofern die Anzahl der Spielstätten noch erhöht würde und durch Eintrittspreise Kostendeckung erreicht werden könnte.

Von Gesundschrumpfung kann also keine Rede sein.

https://www.tagesspiegel.de/kultur/nur-noch-200-statt-zuletzt-287-filme-berlinale-beschliesst-drastisches-sparprogramm-10128451.html

https://taz.de/Berlinale-streicht-Serien-Programm/!5943639/

DCI sr.

16.08.23, 16:19 #1 Letzte Bearbeitung: 16.08.23, 16:23 von DCI sr.
Kleinerer Etat, als ihn die Filmfestspiele in Venedig erhalten.

Die beiden gestrichenen Berlinale-Sektionen sollen dennoch in anderen aufgehen.

Das Ganze erstaunt, weil die Film-Wiederholungen ohne den Aufwand, die Filmcrew überall vorstellen zu müssen, durchaus kostengünstig in vielen mitspielenden und bereiten Kinos in Berlin möglich wären und zu guten Umsätzen führen würden. Lediglich ein DCP muss verschickt werden.

Zumal auch viele Berlinale-Veranstaltungen ständig ausverkauft sind, wäre hiermit eine gerechte Umverteilung im Sinne der Bevölkerungsinteressen auch geschäftlich weiterführend.

https://www.morgenpost.de/kultur/article238917713/filmfestival-berlinale-stellt-zwei-sektionen-ein-die-auswirkungen.html