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A K T U E L L E S => STARTS, Kritiken, Zuschauerresonanz => Thema gestartet von: Filmgärtner am 22.02.26, 08:05

Titel: Testament of Ann Lee (2026)
Beitrag von: Filmgärtner am 22.02.26, 08:05
Schattenspiele.
Und damit es noch bizarrer gerät, gleich noch auf 70 mm:

Titel: Aw: Testament of Ann Lee (2026)
Beitrag von: Filmgärtner am 23.02.26, 19:50
Läuft im März im Gartenbaukino Wien.
Titel: Aw: Testament of Ann Lee (2026)
Beitrag von: Apache Apache am 25.02.26, 02:20
Lichtburg Essen

Und ob diesen Film nun auch dieses Kino als siebziger Kopie zeigen wird steht leider noch ganz weit in den Sternen.
Titel: Aw: Testament of Ann Lee (2026)
Beitrag von: Filmgärtner am 25.02.26, 13:29
Der Saal ist riesengroß, nicht jeder Historienfilm hat einen Massenauflauf.
Andernfalls könnte man ihnen das Eulenspiegel verschieben, was bereits schon mal mit "Joker" passiert ist, den man vielleicht auch keine großen Zahlen zutraute?

*

Etwas naiver Werbetext:

https://www.yorck.de/specials/the-testament-of-ann-lee-in-70mm
Titel: Aw: Testament of Ann Lee (2026)
Beitrag von: Apache Apache am 26.02.26, 03:50
Zitat von: Filmgärtner am 25.02.26, 13:29Der Saal ist riesengroß, nicht jeder Historienfilm hat einen Massenauflauf.

Sende lieber diese Ausrede schriftlich an die Lichtburg und ganz sicher ist sie bald zu lesen im Schaukasten des Kinos.

Titel: Aw: Testament of Ann Lee (2026)
Beitrag von: Apache Apache am 26.02.26, 03:54
Achtung Kein 70MM - Digitale Projektion DCP

Unser Saal ist riesengross und leider hat nicht jeder Historienfilm einen Massenauflauf
Titel: Aw: Testament of Ann Lee (2026)
Beitrag von: Filmgärtner am 26.02.26, 10:32
Hätte ich lieber nicht schreiben sollen.
Vielleicht bin ich zu zynisch geworden?
 
Titel: Aw: Testament of Ann Lee (2026)
Beitrag von: Filmgärtner am 11.03.26, 00:25
In Berlin auf den LED-Leuchtanzeigern eine monströse 70 mm-Werbung, wie es sie selbst in den 50er und 60er Jahren nicht gegeben hatte.
Antiproportional wieder einmal zum tatsächlichen Ergebnis.

Und noch 3,50 € Zuschlag für das Geflimmere auf fast 40 Jahre alten Kinotonmaschinen der Leichtbauweise.
Titel: Aw: Testament of Ann Lee (2026)
Beitrag von: Apache Apache am 11.03.26, 02:30
Bradford Bilder - 70MM https://www.instagram.com/picturevillecinema/p/DUtC8QzjAw_/?hl=ar&img_index=3 (https://www.instagram.com/picturevillecinema/p/DUtC8QzjAw_/?hl=ar&img_index=3)

Tja das macht doch irgendwie schon eine pure Freude diese riesigen Filmakte zu betrachten und egal wie ungelungen manche neue siebziger Kopien sind vom Bild.
Titel: Aw: Testament of Ann Lee (2026)
Beitrag von: Apache Apache am 11.03.26, 02:34
(https://i.ibb.co/xKBpwZdj/IIII.jpg)
Titel: Aw: Testament of Ann Lee (2026)
Beitrag von: Apache Apache am 11.03.26, 02:40
Zitat von: Filmgärtner am 11.03.26, 00:25Zuschlag für das Geflimmere auf fast 40 Jahre alten Kinotonmaschinen der Leichtbauweise.

Tja das ist doch ganz normal bei einer chemisch analogen Projektion mit diesem riesigen Format. Und von dir jetzt auch nocht so eine traurige Kritik zu lesen ist schon recht seltsam als total erfahrener siebziger Profi.
Titel: Aw: Testament of Ann Lee (2026)
Beitrag von: Apache Apache am 11.03.26, 02:50
Und neue siebziger Kopien wird es auch noch weiterhin auf dieser Welt geben jedoch nie im Leben ganz neu entwickelte modernere flackerfreie Projektoren. Und viel lieber ein flackerndes chemisch analoges siebziger Bild als eine in totale Dunkelheit versinkende digitale Projektion.
Titel: Aw: Testament of Ann Lee (2026)
Beitrag von: Filmgärtner am 11.03.26, 11:27
Ja, stimme zu. Dann aber bitte die wirklich gut aussehenden alten Klassiker der 60er Jahre.
Das war der Zenith, und alles, was später kam, auch heute, lässt sich getrost abschreiben.
Titel: Aw: Testament of Ann Lee (2026)
Beitrag von: Filmgärtner am 13.03.26, 15:13
https://www.fr.de/kultur/tv-kino/amanda-seyfried-brilliert-als-freikirchen-gruenderin-ann-lee-94212885.html
Titel: Aw: Testament of Ann Lee (2026)
Beitrag von: Filmgärtner am 13.03.26, 22:19
War der Trailer bereits aussagekräftig genug
, stellte die 70 mm Kopie alles in den Schatten.
Wortwörtlich zu nehmen.
Sie duplizierte offenbar unfreiwillig den Look der früheren sogenannten lowkontrast-Kopien der 60er/70er Jahre, der früheren sogenannten "Gammelkopien", welche aufgrund ihrer extrem flachen Gradation notwendig waren wegen der unzureichenden Kontrastverarbeitung der damaligen Fernsehabtaster (z.B. Rank Cintel Mark 3 u.a.), bevor ab etwa 1990 die Einführung der CCD-Technik oder der Bosch FDL 60 auch die Abtastung von anderen Materialien zuließ und auf die Abtastung von Interpositiven sich durchsetzte.
Low Contrast prints waren Positive, die für die Projektion ungeeignet waren, weil kein richtiges Schwarz vorhanden und auch die Lichter herabgestuft waren (wodurch sich aber nach der Abtastung eine sehr umfangreiche Möglichkeit der Lichtbestimmung eröffnete).
Also ein flauer, praktisch wie Nebel wirkende Look in der Abenddämmerung.

Man kann darüber jetzt rätseln, was FotoKem für einen Ausbelichtungmgsfehler verbrochen hat. Im Kino jedenfalls zweieinhalb Stunden Höllenqualen erlitten bei einem ansonsten ambitionierten Film mit einer herausragenden Hauptdarstellerin.