Weil es immer wieder Anfragen für Non-Theatrical Licensing gibt:
Wir haben hier ein britisches Fast-Monopol:
Park Circus
Dieser globale Verleiher sitzt in Glasgow und London. Er hält die Rechte an über 25.000 Klassikern und Archivfilmen der großen Hollywood- und britischen Studios (z. B. für Retrospektiven, Open-Air-Kinos oder Festivals).
Filmbankmedia
Mit Hauptsitz in London ist dies ein direktes Joint Venture zwischen den US-Giganten Warner Bros. Discovery und Sony Pictures. Sie lizenzen Einzeltitel (Single Title Screening Licences) für Schulen, Hotels, Kinosäle und Gemeindehäuser außerhalb des klassischen Kinos.
MPLC (Motion Picture Licensing Company)
Die MPLC wurde zwar in den USA gegründet, steuert ihr riesiges internationales Geschäft (u. a. die Vergabe der bekannten pauschalen Umbrella Licence) jedoch maßgeblich über ihre europäische Struktur, zu der auch die MPLC UK in London und die jeweiligen Landesgesellschaften (wie die MPLC Deutschland GmbH) gehören.
Warum genau diese Firmen das britische Modell nutzen
Standardisierung für den Weltmarkt:
Wenn ein Hotel in Deutschland, eine Kreuzfahrtgesellschaft auf dem Atlantik oder eine Schule in Asien Hollywood-Filme zeigen möchte, nutzen diese Firmen britisches Recht und englischsprachige Standardverträge, um die Rechte global und unkompliziert zu bündeln.
Ich hoffe, dass die Filme der Lizenzgeber Parkcircus, Filmbankmedia und mplc nur nach dem DCI-Standard verliehen werden.
Das wäre ein Lichtblick, wenn man die ganzen Raubkopierer ansieht.
Nicht dass diese Lizenzgeber unsichere Bluray-Kopien, vielleicht sogar Dateien freigeben.
Aber zu den Lizenzbedingungen muss ich noch recherchieren.
Es wäre ein Alptraum (der Traum der Raubkopierer), wenn diese Lizenzgeber unsichere Formate lizensieren würden.