"Falsche Bewegung" von Wenders wird von der damaligen Mitwirkenden Nastassia Kinski kritisiert. Es gibt noch mehr Fälle dieser Art.
Hinsichtlich Kinski betrifft es auch "Bleib wie du bist" und "Reifeprüfung":
https://www.t-online.de/unterhaltung/tv/tatort/id_100348578/nastassja-kinskis-tatort-nacktauftritt-wie-konnte-es-so-weit-kommen-.htmlNastassia Kinski war "Erweckungserlebnis für junge Männer" (für mich sowieso), und dennoch wird erst jetzt, vielleicht zu spät, analysiert, an welchem Punkt die Unschuld junger Menschen in der Filmproduktion "benutzt" wird, um etwas zu erreichen (entweder eine hehres künstlerisches Ziel oder eher nur der eigene Star-Ruhm des Regisseurs oder die Einschaltquote: ein undurchschaubares Dickicht).
Fasziniert von ihr war man auch in der Rolle der "Tess": nach Aussagen des Regisseurs übrigens eine Liebesbeziehung mit der damaligen 15 bis 17-Jährigen oder auch die Vorteilsnahme aus einer Machtposition heraus.
Möglich, dass sich ihr damaliger Vater, Klaus, um fast nichts kümmerte. Und es gibt im weiteren den Trieb heranwachsender junger Mädchen, sich provokativ darstellen zu wollen.
15 Jahre zuvor musste Kubrick für "Lolita" eine 18-jährige arrangieren, weil fast alles verboten war, auch Teile des Romans umzusetzen.
Entscheidend ist wohl nicht nur das Alter, sondern eine souveräne Einschätzung als Filmschaffender, ob sich Traumata bei Mitwirkenden einstellen könnten (Shelley Duvall in 1979 ist erwiesen).