GEHEIMNISSE EINER SEELE (DR 1927) - 4k-Restaurierung im Haus der Kulturen der Welt:
Die Materiallage mit zwei Dupnegativen war wohl eher dürftig, das gesamte Ergebnis zu stark kompiliert aus überwiegend schlechten Quellen.
Wenn nun das Originalnegativ verloren ist, aber seitens der Direktorin der Murnaustiftung die Rede davon war, das Ganze stamme noch von 35 mm-Theaterkopien und eben von 16 mm Material, dann fragt sich, warum nicht direkt von dem Theaterkopien gescannt wurde?
Hierzu fehlte jegliche Information, was mutmaßen lässt, was eigentlich mit den Theaterkopien, von denen die dürftigen Internegative in Schwarz-Weiß gezogen wurden, passiert ist oder ob kassiert worden ist?
Das musikalische Experiment war legitim, jedoch existierte vor 100 Jahren eine Musik von Heymann unter der Leitung von Giuseppe Becce. Diese hätte man lieber gehört und dafür das musikalische Experiment des jungen koreanischen Komponisten (mit der sensorischen Gehirnübertragung der Bratschistin auf Lichtpalisaden) auf Sonderveranstaltungen über das Jahr verlagert gesehen.
Bei den Seitenplätzen störten auch die Lichtpalisaden teilweise im Leinwandbild, und der Digitalprojektor war offenbar nur noch in einem etwas rotstichigen Modus abspielbar.