Welche Kostbarkeit der Natur? Die Iraner besiegen/zerstören das Leben als kostbarstes Geschenk der Natur?
Eigentlich gilt dies: Die, die einen Krieg in einem anderen als dem eigenen Land beginnen (Putin, Trump) negieren das Leben und die freie Entscheidung der Einwohner, sich selber zu entscheiden (entweder für ein Mullah-Regime, für die Abschaffung des Gottesstaates, für einen Eintritt in EU/NATO/GUS oder für die Vermeidung von Bombenterror).
Putin hatte, abgesehen von der Diskriminierung russischer und russischsprachiger Bewohnen im Osten der Ukraine durch die kiever Regierung, keinen durch die UN legitimierten Anspruch auf eine Besetzung des gesamten Ukraine (wobei nicht klar ist, ob dies tatsächlich real sein Ziel der Invasion war, die unwillige Bevölkerung im Westen der Ukraine in die GUS zu zwingen). Trump hat keinen Anspruch auf Regime changes, die seiner Administration und seinem Wirtschaftinteresse genehm gestimmt sind und verfügt über keine Kompetenz, im arabischen Raum die Interessen der dortigen Völker und ihrer Kulturen zu repräsentieren oder überhaupt erst wahrzunehmen.
Das Völkerrecht verbat diese Kriegen eindeutig und war eine zivilisatorische Errungenschaft - dass es jetzt keine Gültigkeit mehr haben soll (obwohl China darauf pocht, allerdings sich als Langzeitsieger betrachtet aufgrund der Kriegsvermeidung), ist eine Katastrophem die uns um hunderte Jahre zurückwirft, selber noch vor die historischen Meilensteine des Wiener Kongresses und der Lehren aus zwei Weltkriegen.
Trump wollte Kriege vermeiden und beenden: tatsächlich, obwohl Vertreter der aggressivsten Kreise des US-Imperialismus, war das sein "menschlicher Zug" (wie selbst ZDF info in seinen Dokumentationen als Fazit zog). Putin wollte einst eine europäisch verortete Sicherheitsarchitektur und mochte deshalb sogar in die NATO eintreten. Die komplette Absage und Verkennung seines Vorschlages seitens der USA und Westeuropas verursachte den Eindruck auf russischer Seite, die USA wollten ihre erprobten regime chances alsbald auch in Russland ausprobieren und hätten daher seit 2014 die Ukraine zum Vorposten militärischer und wirtschaftlicher Interessen ausgebaut. Seither leben wir in Vorkriegszeiten.
Der Trumpismus hinwiederum propagierte Reichtum für das eigene Land ("great again", bereits Reagans Motto), erkannte Niederlagn in Vietnam und Irak, interessierte sich jedoch nicht für das Elend außerhalb der USA (nur insofern, als dass Trumps Schiegersohn und sein Amtskollege Netanjahu ihm einredeten, die Iraner würden in Kürze Atombomben auf die USA werfen).
Seit Venezuela aber pocht Trump auf die "Teihabe" am Ölvorkommen, will mit der Annexion eine desaströse Spaltung der Gesellschaftt im Inneren "kitten" und das System der Milliardäre um jeden Preis erhalten.
Putin hat sich zum Machtdepostisten verwandelt ohne erkennbare poltische Vision: eine abstruse Wiedervereinoigung russischsprachiger Ethnien wird postuliert und als Vision eines vergrößerten Russlands erhoben, dabei auch die tatsächliche Schwäche der einst abgespaltenen Sowjetrepubliken zielend.
Beide negieren innenpoltische Emanzipations- und Partizipationsbestrebungen aus der Bevölkerung oder aus verarmten Unterschichten. Die "Nation" fungiert wieder als kittender Transmissionsriemen für die Verleugnung innnenpolitische Klassenwidersprüche und sozialer Scheren. Beide Staatsführer verfügen über keine soziale, philosophisches oder kulturelle Agenda für die Zukunft, die EU verfügt ebenfalls nicht darüber. Alle fallen noch hinter Erkenntnise der griechischen Staatsphilosophie, der späteren Aufklärung oder der sozialen oder christlichen Gleichheitsprinzipien zurück und führen den Planten direkt in einen kommenden Weltkrieg.
Es ist derzeit sinnlos, wenn man das "Schlechte" zwar erkannt hat, aber eine Alternative in bestehenden Regierungsorganisationen sucht, die es kaum gibt.
Die, welche einst dagegen standen (Kuba, Venezuela, Albanien), wurden oder sollen unter US-amerikanischem Vorzeichen reformiert werden und Russland hinwiederum hat nichts zu bieten außer der Maxime "der Feind meines Feindes ist mein Freund", allerdings keine kulturellen und sozialen Visionen erarbeitet, die uns aus der laufenden Agenda des Dritten Weltkrieg herausführen.