Entmagnetisieren & Tontestschlaufe - 70MM

Begonnen von Apache Apache, 26.05.26, 04:04

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Apache Apache

70MM = Entmagnetisieren & Tontestschlaufe - Ja

8MM - 16MM - 35MM = Entmagnetisieren & Tontestschlaufe - Nein


Technisch verstehe ich leider nicht dieses Vorgehen bei den siebziger Filmkopien vom Ton. Frage dazu meinerseits lautet nun aus welchem Grund besitzt eine siebziger Filmkopie ihre eigene Testschlaufe. Entmagnetisierung nach jedem Betrib mit einer siebziger Filmkopie ist mir auch recht seltsam im Tonbereich. Magnetpisten anderer Filmformate laufen doch auch total problemlos und das ohne Testschlaufe.

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Nun warum dazu eine technisch konstruktive Antwort schreiben da ja schon wieder einmal nur unqualifizierter Mist gepostet wird unter Politik. Und den anderen Kanal andauerd schlechtreden aber selber nicht viel mehr leisten im eigenen Forum.  Politikforum ist wohl die richtigere Bezeichnung als Filmforum. Tja ich bin hier bald ganz raus mit weiterer Anwesenheit.

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Tja ich versuche diesen Thread jetzt noch ein letztes mal zu bereichern und gibt es dazu keine technisch konstruktive Reaktion so wird dieser restlos entfernt aus diesem Forum.

SILVERADO - DOLBY STEREO

Zum Vergleich gibt es dann noch einmal ,,Silverado". Wieder dieselbe Szene, dieses Mal jedoch von Blu-ray. Auch das kann sich sehen und hören lassen, wobei die 5.1-Mischung in Dolby True HD vielleicht sogar eine Idee ausgewogener klingt als von der 70mm-Magnetton-Kopie. ,,Das liegt daran, dass die 70mm EinmessSchleifen für die Filmkopie fehlen. Ohne die kann man den Dolby-Ton leider nicht optimal kalibrieren", erklärt Hänßler.

Quelle Text - Wolfram Hannemann - Audio Vision

Tja dort im anderen Forum wurde andauernd behauptet das es definitiv keine original Kinomischungen gibt auf den Consumerdiscs und nun so ein Artikel in einer Fachzeitschrift welche auch weltweit gelesen wird von Tonexperten.


Tja mir fehlen dazu hier regelrecht die Worte.


Vollfrequenter Magnetton Versus Komprimierter Consumerdisc ( AUA )

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Tja und hier ist auch noch so ein theoretisches Geschreibe welches mir via private Nachricht gesendet wurde dort im anderen Forum und aus welchem man leider nur Bahnhof verstehen tut beim genauen lesen dieses Textes.

Für SDDS wurde zwar auf DVD eine Formatnummer reserviert, aber es gab keine DVD oder Decoder mit/für SDDS auf DVD.
DTS und SDDS sind Endformate, die Mischung liegt immer erst in PCM vor, bevor sie nach DTS oder SDDS gewandelt wird.


Recht hat er ja rein theoretisch schon mit seinem Beitrag nur warum entspricht die Praxis genau dem Gegenteil. Liegt es da etwa an meiner perfekten Kombination der ausgereiften Tonanlage. Unterschied zwischen echtem Kino und meiner Tonanlage gibt es leider absolut keinen vom Klang. Nun auch wie so viele behaupten das Heimanlagen klanglich abgeleitet sind vom echten Kinoton.

SDDS & DVD

Codierung dieses Tonformates ist definitiv auf einigen Discs erhalten nur mal so zur reinen praktischen Information.






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Tja was hat man eigentlich im Leben getan um gestraft zu werden mit solchen Leuten?

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SILVERADO BD

Disc von diesem Film teste ich die Nacht im Ton. Und eine deutsche siebziger Kopie gab es auch nie von diesem Film. Test in der Audiovision war also mit Sicherheit die englische Tonspur. Nun ob da jetzt wirklich die sechskanalige Tonmischung des siebziger Magnetbandes drauf gelandet ist keine Ahnung.

SILVERADO - SOUND DESIGN = SKYWALKER SOUND

Filmgärtner

Heute um 00:26 #6 Letzte Bearbeitung: Heute um 00:36 von Filmgärtner
Vor gut 35 Jahren lief das bei uns über die MOD (mobile magnetische Disc ähnlich der Festplatte auf dem Computer).
Von dieser wurden sämtliche PCM-Audiodaten für die Lichtton-Kamera im Kopierwerk (wie Westrex oder Picot) ausgelesen.
Damals wurde das Zusammenspiel aus digitaler Quelle und verschiedenen Encodern zum neuen Standard. Allerdings mit strikter Aufteilung: Für die digitalen Systeme lieferten separate Encoder die Datenströme für Dolby Digital, SDDS und den DTS-Timecode direkt an die jeweiligen Steuereinheiten der Belichtungsköpfe.

Völlig unabhängig von diesen digitalen Spuren war für den analogen Dolby-Stereoton (A oder SR) oft die bereits seit den 1980er Jahren bewährte NuOptix-Elektronik im Einsatz – und zwar ausschließlich als Wandler und Steuerung für diesen analogen Part mit dynamisch verbesserter Schwärzung. Die MOD war also das neue Speichermedium, während NuOptix ein optionales, etabliertes Werkzeug für die analoge Spur blieb.
Wenn sie genutzt wurde, steuerte die NuOptix-Elektronik das mechanische Lichtventil der analogen Belichtungseinheit auf eine hocheffiziente Weise an: Sie teilte die vier haardünnen Metallbändchen im Ventil elektrisch in zwei getrennte Stromkreise auf. Dadurch bewegten sich die Bändchen-Paare für den linken und rechten Analog-Kanal unabhängig voneinander im Magnetfeld. Ein antizipierender digitaler Zwischenspeicher verringerte zudem das analoge Grundrauschen bei ruhigen Passagen. Er machte die analoge Tonspur bei Stille komplett schwarz und öffnete die Bändchen erst im aktiven Moment für den analogen Ton.
Die digitalen Spuren (wie Dolby Digital) liefen an diesem NuOptix-Regelprozess komplett vorbei.
Diese hochentwickelte analoge Technik von NuOptix war Anfang der 90er Jahre immer noch bedeutend, da die neuen digitalen Systeme noch ihre Tücken hatten. Durch die starke Datenkompression von AC-3 reichte die digitale Dolby-Spur auf den Frontkanälen klanglich somit oft nicht an die Dynamik des perfekt eingemessenen, analogen Dolby SR-Lichttons heran. Zudem neigte die Dolby Digitalspur – die als eine Art Barcode zwischen den Perforationslöchern lag – zu Artefakten und hohen Fehlerraten.
Das Endergebnis auf dem gemeinsamen Tonnegativ hing am Ende immer extrem von der präzisen Justierung der digitalen Belichtungsköpfe einerseits und den empfindlichen analogen Ventil-Bändchen andererseits ab (Unterschiede zwischen der älteren Picot und der neueren Westrex).

Falls sich die digitalen Formate heute auf Heimmedien wie LaserDisc, DVD oder Blu-ray  manchmal voneinander unterscheiden, hat zum Glück nichts mehr mit der alten MOD zu tun. Für das Wohnzimmer werden auch Nahfeld-Abmischungen (Nearfield Mixes) erstellt. Diese zähmen extreme Lautstärkespitzen und passen den Bass für normale Subwoofer an. Zudem griffen im Heimkino ganz andere Kompressionsverfahren: Auf der DVD war die Dolby-Digital-Spur (AC-3) aus Platzgründen oft extrem stark komprimiert. Die DTS-Spur auf den Heimmedien war davon weit weniger betroffen, da sie mit einer viel höheren Datenrate arbeiten durfte und deshalb oft dynamischer klang.
SDDS als Tonformat oder Standard auf den Heimkino Medien kenne ich nicht: wenn dort aber 7.1 auftaucht, dann ist es das avancierte Lautsprecherformat für das Heimkinosystem mit 3 Frontlautsprechern, während es beim SDDS-Kinosystem 5 Frontkanäle enthält.

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SILVERADO BD DOLBY TRUE HD 5.1 ENGLISCH

Tja und in der Tat besitzt diese Consumerdisc die siebziger Tonmischung. Musikalisch eine absolute Wucht im Klang und gleicht schon fast einer Tonmischung in Cinerama. Und diese geniale siebziger Tonmischung steckt sogar das ferne Land mit links in die Tasche. Bildlich also von der Kamera her bietet der gesamte Film leider absolut keine breite Wirkung. Tonmischung in der Front ist wirklich genial sowie auch jeder Einsatz der Pistolen. Klingt jedoch auch nur genial mit ganz perfekt harmonierenden Lautsprechern sowie der Tonanlage. Nun meinerseits ist dieser Film eine absolute Kaufempfehlung. 

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Zitat von: Filmgärtner am Heute um 00:26SDDS als Tonformat oder Standard auf den Heimkino Medien kenne ich nicht: wenn dort aber 7.1 auftaucht, dann ist es das avancierte Lautsprecherformat für das Heimkinosystem mit 3 Frontlautsprechern, während es beim SDDS-Kinosystem 5 Frontkanäle enthält.

Tja was es nun genau ist bereitet mir selbst absolut totales Kopfzerbrechen aber es klingt eben so wie dieses Tonsystem.

Rest deines geschriebenen Beitrages ist sehr hilfreich und auch gut zu verstehen also vielen Dank.