War der Trailer bereits aussagekräftig genug
, stellte die 70 mm Kopie alles in den Schatten.
Wortwörtlich zu nehmen.
Sie duplizierte offenbar unfreiwillig den Look der früheren sogenannten lowkontrast-Kopien der 60er/70er Jahre, der früheren sogenannten "Gammelkopien", welche aufgrund ihrer extrem flachen Gradation notwendig waren wegen der unzureichenden Kontrastverarbeitung der damaligen Fernsehabtaster (z.B. Rank Cintel Mark 3 u.a.), bevor ab etwa 1990 die Einführung der CCD-Technik oder der Bosch FDL 60 auch die Abtastung von anderen Materialien zuließ und auf die Abtastung von Interpositiven sich durchsetzte.
Low Contrast prints waren Positive, die für die Projektion ungeeignet waren, weil kein richtiges Schwarz vorhanden und auch die Lichter herabgestuft waren (wodurch sich aber nach der Abtastung eine sehr umfangreiche Möglichkeit der Lichtbestimmung eröffnete).
Also ein flauer, praktisch wie Nebel wirkende Look in der Abenddämmerung.
Man kann darüber jetzt rätseln, was FotoKem für einen Ausbelichtungmgsfehler verbrochen hat. Im Kino jedenfalls zweieinhalb Stunden Höllenqualen erlitten bei einem ansonsten ambitionierten Film mit einer herausragenden Hauptdarstellerin.