Blutleere Weltstars und abgeschaute Transformers- Ritter - das läßt einiges befürchten.
Letzter gut fotografierter Film des Mr. Nolan war "Batman begins" (bereits voller seelenloser Langeweile), ansatzweise noch "Inception".
Der Regisseur selber ist farbenblind, so wundert auch nicht solche Art der Fotografie. Wenn man dann auch nicht ausleuchten kann und noch nie von David Lean und Stanley Kubrick gehört hat (Verzeihung, diese sind ja Nolans Idole), dann konvertiert man zu einem matschigen, unterbelichteten, desaturierten und uninspirierten Bild mit dröhnendem Hans Zimmer-Verschnitt (welcher schon für sich stehend der schlimmste Filmkomponist ist): die klagende, orientalische Sängerstimme im Hintergrund kennt man doch von irgendwoher.
Und wenn man sich nichts traut, gibt es eben Abkupfern von "Gladiator" (der für sich genommen gepixelter Abglanz von "Untergang des römischen Reiches" gewesen war) .
Das einzig Hoffnungserweckende hier ist die Verwendung der 70 mm-Technik: sie war in den 1960er Jahren auf dem einsamen Höhepunkt naturrealistischer Bilder angelangt: bei Nolan erlöst durch trübe Nebel und diffuse Schatten (bei anderen blockbustern wie "Disclosure Day" dito: beide Regisseure bewerben sich auch gegenseitig - für Ergebnisse, für die sie sich doppelt schämen müssten).
"Gladiator" hatte es mit der Tiefenschärfe bei Super 35 noch einfach, bei "Odyssee" auf 65mm verlängerten sich bei gleichen Einstellungsgrößen die Objektivbrennweiten um ein Mehrfaches: selbst Tag- und Panoramaaufnahmen können sich auf diese Weise nicht entfalten.