Mit dieser kunstvoll arrangierten Satire (am Ende auch ein kleiner Seitenhieb auf einen Kritiker, der den Film gar nicht gesehen hat, aber Freude an der Ferndiagnose hat) hat er sich tatsächlich vergaloppiert.
Ich glaube nämlich, die Wirkung ist eine andere als die, die er beabsichtigte.
Die darin zu lesende Filmbeschreibungen, welche er durch die K.I. (vielleicht als Sammelsurium meiner Internetergüsse?) verdichtete, sind weit aus treffender als ich es zu formulieren vermag.
Es schwingen auch einige rhetorische Figuren der damaligen Autoren der linksideologischen "Filmkritik" mit durch Filmwertungen, wie man sie teilweise vor 60 Jahren verfasste.
Wenn er nun einen solchen Kurzessay in dieser Weise zusammenstellte, dann meines Erachtens mit der Volte, solche Rezensionen als altbacken und blutleer abzucanceln. (Und ich kenne ihn ziemlich gut aus ausnahmslos missratenen Konversationen)
Meine Meinung: Ob mit oder ohne KI, mit oder ohne sturges' eigene Formulierungen: 90% der Aussagen sind vorzüglich!
(Ich glaube sogar, ein paar Leser haben darauf positiv reagiert, weil sie es genauso sehen. Genau diese Wirkung aber zu erzielen, war gewiß nicht die Absicht von Herrn Sturges. Aber da er nun das erste Mal einen Filmverriss kreierte, der alles auf den Punkt bringt, bin ich doch hoch erfreut und wünsche mir derartige Einlassungen rund um die Uhr.)